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Überblick über aktuelle Markttrends
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Überblick über aktuelle Markttrends

16.10.2025

Der Europäische Verband der Reifen- und Gummihersteller (ETRMA) äußerte sich besorgt über die geplante Verzögerung der EU bei der Verabschiedung der Verordnung zur Vermeidung der Entwaldung (EUDR): Generalsekretär Adam wies darauf hin, dass die Verzögerung die Unsicherheit in der Lieferkette verlängern könnte. Die ETRMA forderte eine deutliche Vereinfachung der EUDR, beispielsweise die Beschränkung der Sorgfaltspflichten auf den ersten Importeur, um nachgelagerte Unternehmen nicht zu belasten.

Der Europäische Reifen- und Gummiverband forderte maßgeschneiderte Regelungen für den Mobilitätssektor: Der Europäische Verband der Reifen- und Gummihersteller (ETRMA) begrüßte die Veröffentlichung der Leitlinien der Europäischen Kommission zum Zugang zu Fahrzeugdaten als wichtigen Schritt hin zu einer einheitlichen Datenumgebung, betonte jedoch, dass es weiterhin spezifischer Rechtsvorschriften bedarf, um Rechtsunsicherheit und eine uneinheitliche Umsetzung durch die Mitgliedstaaten zu verhindern, einen fairen Wettbewerb zwischen Automobilherstellern und Dienstleistern zu gewährleisten und Innovationen, die Kreislaufwirtschaft und die Dekarbonisierungsziele der EU zu unterstützen.

Die Europäische Chemikalienagentur geht davon aus, ihre PFAS-Feedback-Bewertung bis Ende nächsten Jahres abzuschließen: Die Europäische Chemikalienagentur kündigte an, dass sie nach März 2026 eine öffentliche Konsultation zum Entwurf einer EU-weiten Beschränkung der Verwendung von per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) einleiten wird, wobei der Schwerpunkt auf der Bewertung der sozioökonomischen Auswirkungen der Beschränkung und der Machbarkeit von Alternativen liegt. Die endgültige Stellungnahme wird voraussichtlich bis Ende des Jahres veröffentlicht.

Der britische Reifenrecyclingverband (TRA) und die Umweltorganisation Fighting Dirty forderten gemeinsam die Regierung auf, das Regulierungssystem für Altreifen zu reformieren, und wiesen auf die erhebliche Diskrepanz zwischen den geltenden Vorschriften und der Praxis hin. Sie betonten die Notwendigkeit einer strikten Durchsetzung, um „falsche Lösungen“ zu eliminieren und eine wirklich nachhaltige Kreislaufwirtschaft zu schaffen.

Michael Klein, Vorsitzender des Bundesverbands der Kautschukhersteller (WDK), merkte an, dass kleine und mittlere Unternehmen (KMU) 99 % der deutschen Unternehmen ausmachen, ihre Bedeutung aber in der jüngsten Politik nicht ausreichend berücksichtigt wurde. Er rief die Regierung dazu auf, KMU Priorität einzuräumen, um die Herausforderungen der Branche gemeinsam anzugehen. Er wies insbesondere auf Unklarheiten in der EU-Verordnung zur Vermeidung von Entwaldung (EUDR) hin und forderte eine Vereinfachung der Vorschriften, um die Lieferkette nicht zu belasten. Klein appellierte an die Regierung, die Anwendung des „Prinzips des Erstkontakts“ in der EUDR zu fördern, um die Wettbewerbsfähigkeit von EU-Unternehmen zu stärken.

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Branchendaten

Die wichtigsten Kautschuk-Futures-Märkte gaben in der Woche vom 19. September im Allgemeinen nach, beeinflusst durch Wirtschaftsdaten wie die chinesische Industrieproduktion im August und Anpassungen der Anleger vor dem Nationalfeiertag. Die wichtigsten Kontrakte an den Börsen in Osaka, Shanghai und Singapur fielen um 1,8 bis 2,5 Prozent, und das Handelsvolumen ging durchweg zurück, was eine Verschiebung der Marktstimmung hin zu mehr Vorsicht nach der jüngsten Rallye widerspiegelt.